InhaltsÂverÂzeichÂnis
- GelÂtungsÂbeÂreich
- VerÂtragsÂschluss
- WiderÂrufsÂrecht
- PreiÂse und ZahÂlungsÂbeÂdinÂgunÂgen
- LieÂfer- und VerÂsandÂbeÂdinÂgunÂgen
- EigenÂtumsÂvorÂbeÂhalt
- MänÂgelÂhafÂtung (GewährÂleisÂtung)
- HafÂtung
- AnwendÂbaÂres Recht
- AlterÂnaÂtiÂve StreitÂbeiÂleÂgung
1) GelÂtungsÂbeÂreich
1.1 DieÂse AllÂgeÂmeiÂnen GeschäftsÂbeÂdinÂgunÂgen (nachÂfolÂgend „AGB“) der VanesÂsa StroÂbel, hanÂdelnd unter „essaÂlaÂvaÂnesÂsa“ (nachÂfolÂgend „VerÂkäuÂfer“), gelÂten für alle VerÂträÂge zur LieÂfeÂrung von Waren, die ein VerÂbrauÂcher oder UnterÂnehÂmer (nachÂfolÂgend „KunÂde“) mit dem VerÂkäuÂfer hinÂsichtÂlich der vom VerÂkäuÂfer in seiÂnem Online-Shop darÂgeÂstellÂten Waren abschließt. HierÂmit wird der EinÂbeÂzieÂhung von eigeÂnen BedinÂgunÂgen des KunÂden widerÂsproÂchen, es sei denn, es ist etwas andeÂres verÂeinÂbart.
1.2 VerÂbrauÂcher im SinÂne dieÂser AGB ist jede natürÂliÂche PerÂson, die ein RechtsÂgeÂschäft zu ZweÂcken abschließt, die überÂwieÂgend weder ihrer gewerbÂliÂchen noch ihrer selbÂstänÂdiÂgen berufÂliÂchen TätigÂkeit zugeÂrechÂnet werÂden könÂnen.
1.3 UnterÂnehÂmer im SinÂne dieÂser AGB ist eine natürÂliÂche oder jurisÂtiÂsche PerÂson oder eine rechtsÂfäÂhiÂge PerÂsoÂnenÂgeÂsellÂschaft, die bei Abschluss eines RechtsÂgeÂschäfts in AusÂübung ihrer gewerbÂliÂchen oder selbÂstänÂdiÂgen berufÂliÂchen TätigÂkeit hanÂdelt.
2) VerÂtragsÂschluss
2.1 Die im Online-Shop des VerÂkäuÂfers entÂhalÂteÂnen ProÂduktÂbeÂschreiÂbunÂgen stelÂlen keiÂne verÂbindÂliÂchen AngeÂboÂte seiÂtens des VerÂkäuÂfers dar, sonÂdern dieÂnen zur AbgaÂbe eines verÂbindÂliÂchen AngeÂbots durch den KunÂden.
2.2 Der KunÂde kann das AngeÂbot über das in den Online-Shop des VerÂkäuÂfers inteÂgrierÂte Online-BestellÂforÂmuÂlar abgeÂben. Dabei gibt der KunÂde, nachÂdem er die ausÂgeÂwählÂten Waren in den virÂtuÂelÂlen WarenÂkorb gelegt und den elekÂtroÂniÂschen BestellÂproÂzess durchÂlauÂfen hat, durch KliÂcken des den BestellÂvorÂgang abschlieÂßenÂden ButÂtons ein rechtÂlich verÂbindÂliÂches VerÂtragsÂanÂgeÂbot in Bezug auf die im WarenÂkorb entÂhalÂteÂnen Waren ab.
2.3 Der VerÂkäuÂfer kann das AngeÂbot des KunÂden innerÂhalb von fünf Tagen annehÂmen,
- indem er dem KunÂden eine schriftÂliÂche AufÂtragsÂbeÂstäÂtiÂgung oder eine AufÂtragsÂbeÂstäÂtiÂgung in TextÂform (Fax oder E‑Mail) überÂmitÂtelt, wobei insoÂweit der Zugang der AufÂtragsÂbeÂstäÂtiÂgung beim KunÂden maßÂgebÂlich ist, oder
- indem er dem KunÂden die bestellÂte Ware lieÂfert, wobei insoÂweit der Zugang der Ware beim KunÂden maßÂgebÂlich ist, oder
- indem er den KunÂden nach AbgaÂbe von desÂsen BestelÂlung zur ZahÂlung aufÂforÂdert.
LieÂgen mehÂreÂre der vorÂgeÂnannÂten AlterÂnaÂtiÂven vor, kommt der VerÂtrag in dem ZeitÂpunkt zustanÂde, in dem eine der vorÂgeÂnannÂten AlterÂnaÂtiÂven zuerst einÂtritt. Die Frist zur AnnahÂme des AngeÂbots beginnt am Tag nach der AbsenÂdung des AngeÂbots durch den KunÂden zu lauÂfen und endet mit dem Ablauf des fünfÂten Tages, welÂcher auf die AbsenÂdung des AngeÂbots folgt. Nimmt der VerÂkäuÂfer das AngeÂbot des KunÂden innerÂhalb vorÂgeÂnannÂter Frist nicht an, so gilt dies als AblehÂnung des AngeÂbots mit der FolÂge, dass der KunÂde nicht mehr an seiÂne WilÂlensÂerÂkläÂrung gebunÂden ist.
2.4 Bei AusÂwahl einer von PayÂPal angeÂboÂteÂnen ZahÂlungsÂart erfolgt die ZahÂlungsÂabÂwickÂlung über den ZahÂlungsÂdienstÂleisÂter PayÂPal (EuroÂpe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22–24 BouÂleÂvard RoyÂal, L‑2449 LuxemÂburg (im FolÂgenÂden: „PayÂPal“), unter GelÂtung der PayÂPal-NutÂzungsÂbeÂdinÂgunÂgen, einÂsehÂbar unter https://www.paypal.com
2.5 Bei der AbgaÂbe eines AngeÂbots über das Online-BestellÂforÂmuÂlar des VerÂkäuÂfers wird der VerÂtragsÂtext nach dem VerÂtragsÂschluss vom VerÂkäuÂfer gespeiÂchert und dem KunÂden nach AbsenÂdung von desÂsen BestelÂlung in TextÂform (z. B. E‑Mail, Fax oder Brief) überÂmitÂtelt. Eine darÂüber hinÂausÂgeÂhenÂde ZugängÂlichÂmaÂchung des VerÂtragsÂtexÂtes durch den VerÂkäuÂfer erfolgt nicht.
2.6 Vor verÂbindÂliÂcher AbgaÂbe der BestelÂlung über das Online-BestellÂforÂmuÂlar des VerÂkäuÂfers kann der KunÂde mögÂliÂche EinÂgaÂbeÂfehÂler durch aufÂmerkÂsaÂmes Lesen der auf dem BildÂschirm darÂgeÂstellÂten InforÂmaÂtioÂnen erkenÂnen. Ein wirkÂsaÂmes techÂniÂsches MitÂtel zur besÂseÂren ErkenÂnung von EinÂgaÂbeÂfehÂlern kann dabei die VerÂgröÂßeÂrungsÂfunkÂtiÂon des BrowÂsers sein, mit deren HilÂfe die DarÂstelÂlung auf dem BildÂschirm verÂgröÂßert wird. SeiÂne EinÂgaÂben kann der KunÂde im RahÂmen des elekÂtroÂniÂschen BestellÂproÂzesÂses so lanÂge über die übliÂchen TasÂtaÂtur- und MausÂfunkÂtioÂnen korÂriÂgieÂren, bis er den ButÂton anklickt, welÂcher den BestellÂvorÂgang abschließt.
2.7 Für den VerÂtragsÂschluss steht die deutÂsche SpraÂche zur VerÂfüÂgung.
2.8 Die BestellÂabÂwickÂlung und KonÂtaktÂaufÂnahÂme finÂden in der Regel per E‑Mail und autoÂmaÂtiÂsierÂter BestellÂabÂwickÂlung statt. Der KunÂde hat sicherÂzuÂstelÂlen, dass die von ihm zur BestellÂabÂwickÂlung angeÂgeÂbeÂne E‑Mail-AdresÂse zutrefÂfend ist, so dass unter dieÂser AdresÂse die vom VerÂkäuÂfer verÂsandÂten E‑Mails empÂfanÂgen werÂden könÂnen. InsÂbeÂsonÂdeÂre hat der KunÂde bei dem EinÂsatz von SPAM-FilÂtern sicherÂzuÂstelÂlen, dass alle vom VerÂkäuÂfer oder von dieÂsem mit der BestellÂabÂwickÂlung beaufÂtragÂten DritÂten verÂsandÂten E‑Mails zugeÂstellt werÂden könÂnen.
3) WiderÂrufsÂrecht
3.1 VerÂbrauÂchern steht grundÂsätzÂlich ein WiderÂrufsÂrecht zu.
3.2 NäheÂre InforÂmaÂtioÂnen zum WiderÂrufsÂrecht ergeÂben sich aus der WiderÂrufsÂbeÂlehÂrung des VerÂkäuÂfers.
4) PreiÂse und ZahÂlungsÂbeÂdinÂgunÂgen
4.1 Sofern sich aus der ProÂduktÂbeÂschreiÂbung des VerÂkäuÂfers nichts andeÂres ergibt, hanÂdelt es sich bei den angeÂgeÂbeÂnen PreiÂsen um GesamtÂpreiÂse, die die gesetzÂliÂche UmsatzÂsteuÂer entÂhalÂten. GegeÂbeÂnenÂfalls zusätzÂlich anfalÂlenÂde LieÂfer- und VerÂsandÂkosÂten werÂden in der jeweiÂliÂgen ProÂduktÂbeÂschreiÂbung gesonÂdert angeÂgeÂben.
4.2 Bei LieÂfeÂrunÂgen in LänÂder außerÂhalb der EuroÂpäiÂschen UniÂon könÂnen im EinÂzelÂfall weiÂteÂre KosÂten anfalÂlen, die der VerÂkäuÂfer nicht zu verÂtreÂten hat und die vom KunÂden zu traÂgen sind. HierÂzu zähÂlen beiÂspielsÂweiÂse KosÂten für die GeldÂüberÂmittÂlung durch KreÂditÂinÂstiÂtuÂte (z.B. ÜberÂweiÂsungsÂgeÂbühÂren, WechÂselÂkursÂgeÂbühÂren) oder einÂfuhrÂrechtÂliÂche AbgaÂben bzw. SteuÂern (z.B. ZölÂle). SolÂche KosÂten könÂnen in Bezug auf die GeldÂüberÂmittÂlung auch dann anfalÂlen, wenn die LieÂfeÂrung nicht in ein Land außerÂhalb der EuroÂpäiÂschen UniÂon erfolgt, der KunÂde die ZahÂlung aber von einem Land außerÂhalb der EuroÂpäiÂschen UniÂon aus vorÂnimmt.
4.3 Die Zahlungsmöglichkeit/en wird/werden dem KunÂden im Online-Shop des VerÂkäuÂfers mitÂgeÂteilt.
4.4 Ist VorÂausÂkasÂse per BankÂüberÂweiÂsung verÂeinÂbart, ist die ZahÂlung sofort nach VerÂtragsÂabÂschluss fälÂlig, sofern die ParÂteiÂen keiÂnen späÂteÂren FälÂligÂkeitsÂterÂmin verÂeinÂbart haben.
4.5 Bei AusÂwahl einer über den ZahÂlungsÂdienst „StriÂpe“ angeÂboÂteÂnen ZahÂlungsÂart erfolgt die ZahÂlungsÂabÂwickÂlung über den ZahÂlungsÂdienstÂleisÂter StriÂpe PayÂments EuroÂpe Ltd., 1 Grand Canal Street Lower, Grand Canal Dock, DubÂlin, Irland (nachÂfolÂgend „StriÂpe“). Die einÂzelÂnen über StriÂpe angeÂboÂteÂnen ZahÂlungsÂarÂten werÂden dem KunÂden im Online-Shop des VerÂkäuÂfers mitÂgeÂteilt. Zur AbwickÂlung von ZahÂlunÂgen kann sich StriÂpe weiÂteÂrer ZahÂlungsÂdiensÂte bedieÂnen, für die ggf. besonÂdeÂre ZahÂlungsÂbeÂdinÂgunÂgen gelÂten, auf die der KunÂde ggf. gesonÂdert hinÂgeÂwieÂsen wird. WeiÂteÂre InforÂmaÂtioÂnen zu StriÂpe sind im InterÂnet unter https://stripe.com
5) LieÂfer- und VerÂsandÂbeÂdinÂgunÂgen
5.1 BieÂtet der VerÂkäuÂfer den VerÂsand der Ware an, so erfolgt die LieÂfeÂrung innerÂhalb des vom VerÂkäuÂfer angeÂgeÂbeÂnen LieÂferÂgeÂbieÂtes an die vom KunÂden angeÂgeÂbeÂne LieÂferÂanÂschrift, sofern nichts andeÂres verÂeinÂbart ist. Bei der AbwickÂlung der TransÂakÂtiÂon ist die in der BestellÂabÂwickÂlung des VerÂkäuÂfers angeÂgeÂbeÂne LieÂferÂanÂschrift maßÂgebÂlich.
5.2 ScheiÂtert die ZustelÂlung der Ware aus GrünÂden, die der KunÂde zu verÂtreÂten hat, trägt der KunÂde die dem VerÂkäuÂfer hierÂdurch entÂsteÂhenÂden angeÂmesÂseÂnen KosÂten. Dies gilt im HinÂblick auf die KosÂten für die HinÂsenÂdung nicht, wenn der KunÂde sein WiderÂrufsÂrecht wirkÂsam ausÂübt. Für die RückÂsenÂdeÂkosÂten gilt bei wirkÂsaÂmer AusÂübung des WiderÂrufsÂrechts durch den KunÂden die in der WiderÂrufsÂbeÂlehÂrung des VerÂkäuÂfers hierÂzu getrofÂfeÂne RegeÂlung.
5.3 HanÂdelt der KunÂde als UnterÂnehÂmer, geht die Gefahr des zufälÂliÂgen UnterÂgangs und der zufälÂliÂgen VerÂschlechÂteÂrung der verÂkaufÂten Ware auf den KunÂden über, sobald der VerÂkäuÂfer die Sache dem SpeÂdiÂteur, dem FrachtÂfühÂrer oder der sonst zur AusÂfühÂrung der VerÂsenÂdung bestimmÂten PerÂson oder Anstalt ausÂgeÂlieÂfert hat. HanÂdelt der KunÂde als VerÂbrauÂcher, geht die Gefahr des zufälÂliÂgen UnterÂgangs und der zufälÂliÂgen VerÂschlechÂteÂrung der verÂkaufÂten Ware grundÂsätzÂlich erst mit ÜberÂgaÂbe der Ware an den KunÂden oder eine empÂfangsÂbeÂrechÂtigÂte PerÂson über. AbweiÂchend hierÂvon geht die Gefahr des zufälÂliÂgen UnterÂgangs und der zufälÂliÂgen VerÂschlechÂteÂrung der verÂkaufÂten Ware auch bei VerÂbrauÂchern bereits auf den KunÂden über, sobald der VerÂkäuÂfer die Sache dem SpeÂdiÂteur, dem FrachtÂfühÂrer oder der sonst zur AusÂfühÂrung der VerÂsenÂdung bestimmÂten PerÂson oder Anstalt ausÂgeÂlieÂfert hat, wenn der KunÂde den SpeÂdiÂteur, den FrachtÂfühÂrer oder die sonst zur AusÂfühÂrung der VerÂsenÂdung bestimmÂte PerÂson oder Anstalt mit der AusÂfühÂrung beaufÂtragt und der VerÂkäuÂfer dem KunÂden dieÂse PerÂson oder Anstalt zuvor nicht benannt hat.
5.4 Der VerÂkäuÂfer behält sich das Recht vor, im FalÂle nicht richÂtiÂger oder nicht ordÂnungsÂgeÂmäÂßer SelbstÂbeÂlieÂfeÂrung vom VerÂtrag zurückÂzuÂtreÂten. Dies gilt nur für den Fall, dass die NichtÂlieÂfeÂrung nicht vom VerÂkäuÂfer zu verÂtreÂten ist und dieÂser mit der geboÂteÂnen SorgÂfalt ein konÂkreÂtes DeckungsÂgeÂschäft mit dem ZulieÂfeÂrer abgeÂschlosÂsen hat. Der VerÂkäuÂfer wird alle zumutÂbaÂren AnstrenÂgunÂgen unterÂnehÂmen, um die Ware zu beschafÂfen. Im FalÂle der NichtÂverÂfügÂbarÂkeit oder der nur teilÂweiÂsen VerÂfügÂbarÂkeit der Ware wird der KunÂde unverÂzügÂlich inforÂmiert und die GegenÂleisÂtung unverÂzügÂlich erstatÂtet.
5.5 SelbstÂabÂhoÂlung ist aus logisÂtiÂschen GrünÂden nicht mögÂlich.
6) EigenÂtumsÂvorÂbeÂhalt
Tritt der VerÂkäuÂfer in VorÂleisÂtung, behält er sich bis zur vollÂstänÂdiÂgen BezahÂlung des geschulÂdeÂten KaufÂpreiÂses das EigenÂtum an der gelieÂferÂten Ware vor.
7) MänÂgelÂhafÂtung (GewährÂleisÂtung)
Soweit sich aus den nachÂfolÂgenÂden RegeÂlunÂgen nichts andeÂres ergibt, gelÂten die VorÂschrifÂten der gesetzÂliÂchen MänÂgelÂhafÂtung. HierÂvon abweiÂchend gilt bei VerÂträÂgen zur LieÂfeÂrung von Waren:
7.1 HanÂdelt der KunÂde als UnterÂnehÂmer,
- hat der VerÂkäuÂfer die Wahl der Art der NachÂerÂfülÂlung;
- beträgt bei neuÂen Waren die VerÂjähÂrungsÂfrist für MänÂgelÂrechÂte ein Jahr ab AblieÂfeÂrung der Ware;
- sind bei gebrauchÂten Waren die MänÂgelÂrechÂte ausÂgeÂschlosÂsen;
- beginnt die VerÂjähÂrung nicht erneut, wenn im RahÂmen der MänÂgelÂhafÂtung eine ErsatzÂlieÂfeÂrung erfolgt.
7.2 Die vorÂsteÂhend gereÂgelÂten HafÂtungsÂbeÂschränÂkunÂgen und FristÂverÂkürÂzunÂgen gelÂten nicht
- für SchaÂdensÂerÂsatz- und AufÂwenÂdungsÂerÂsatzÂanÂsprüÂche des KunÂden,
- für den Fall, dass der VerÂkäuÂfer den ManÂgel argÂlisÂtig verÂschwieÂgen hat,
- für Waren, die entÂspreÂchend ihrer übliÂchen VerÂwenÂdungsÂweiÂse für ein BauÂwerk verÂwenÂdet worÂden sind und desÂsen ManÂgelÂhafÂtigÂkeit verÂurÂsacht haben,
- für eine ggf. bestehenÂde VerÂpflichÂtung des VerÂkäuÂfers zur BereitÂstelÂlung von AktuaÂliÂsieÂrunÂgen für digiÂtaÂle ProÂdukÂte, bei VerÂträÂgen zur LieÂfeÂrung von Waren mit digiÂtaÂlen EleÂmenÂten.
7.3 DarÂüber hinÂaus gilt für UnterÂnehÂmer, dass die gesetzÂliÂchen VerÂjähÂrungsÂfrisÂten für einen ggf. bestehenÂden gesetzÂliÂchen RückÂgriffsÂanÂspruch unbeÂrührt bleiÂben.
7.4 HanÂdelt der KunÂde als KaufÂmann i.S.d. § 1 HGB, trifft ihn die kaufÂmänÂniÂsche UnterÂsuÂchungs- und RügeÂpflicht gemäß § 377 HGB. UnterÂlässt der KunÂde die dort gereÂgelÂten AnzeiÂgeÂpflichÂten, gilt die Ware als genehÂmigt.
7.5 HanÂdelt der KunÂde als VerÂbrauÂcher, so wird er gebeÂten, angeÂlieÂferÂte Waren mit offenÂsichtÂliÂchen TransÂportÂschäÂden bei dem ZustelÂler zu reklaÂmieÂren und den VerÂkäuÂfer hierÂvon in KenntÂnis zu setÂzen. Kommt der KunÂde dem nicht nach, hat dies keiÂnerÂlei AusÂwirÂkunÂgen auf seiÂne gesetzÂliÂchen oder verÂtragÂliÂchen MänÂgelÂanÂsprüÂche.
8) HafÂtung
Der VerÂkäuÂfer hafÂtet dem KunÂden aus allen verÂtragÂliÂchen, verÂtragsÂähnÂliÂchen und gesetzÂliÂchen, auch deliktÂiÂschen AnsprüÂchen auf SchaÂdens- und AufÂwenÂdungsÂerÂsatz wie folgt:
8.1 Der VerÂkäuÂfer hafÂtet aus jedem RechtsÂgrund uneinÂgeÂschränkt
- bei VorÂsatz oder groÂber FahrÂläsÂsigÂkeit,
- bei vorÂsätzÂliÂcher oder fahrÂläsÂsiÂger VerÂletÂzung des Lebens, des KörÂpers oder der GesundÂheit,
- aufÂgrund eines GaranÂtieÂverÂspreÂchens, soweit diesÂbeÂzügÂlich nichts andeÂres gereÂgelt ist,
- aufÂgrund zwinÂgenÂder HafÂtung wie etwa nach dem ProÂduktÂhafÂtungsÂgeÂsetz.
8.2 VerÂletzt der VerÂkäuÂfer fahrÂläsÂsig eine wesentÂliÂche VerÂtragsÂpflicht, ist die HafÂtung auf den verÂtragsÂtyÂpiÂschen, vorÂherÂsehÂbaÂren SchaÂden begrenzt, sofern nicht gemäß vorÂsteÂhenÂder ZifÂfer unbeÂschränkt gehafÂtet wird. WesentÂliÂche VerÂtragsÂpflichÂten sind PflichÂten, die der VerÂtrag dem VerÂkäuÂfer nach seiÂnem Inhalt zur ErreiÂchung des VerÂtragsÂzwecks aufÂerÂlegt, deren ErfülÂlung die ordÂnungsÂgeÂmäÂße DurchÂfühÂrung des VerÂtrags überÂhaupt erst ermögÂlicht und auf deren EinÂhalÂtung der KunÂde regelÂmäÂßig verÂtrauÂen darf.
8.3 Im ÜbriÂgen ist eine HafÂtung des VerÂkäuÂfers ausÂgeÂschlosÂsen.
8.4 VorÂsteÂhenÂde HafÂtungsÂreÂgeÂlunÂgen gelÂten auch im HinÂblick auf die HafÂtung des VerÂkäuÂfers für seiÂne ErfülÂlungsÂgeÂhilÂfen und gesetzÂliÂchen VerÂtreÂter.
9) AnwendÂbaÂres Recht
Für sämtÂliÂche RechtsÂbeÂzieÂhunÂgen der ParÂteiÂen gilt das Recht der BunÂdesÂreÂpuÂblik DeutschÂland unter AusÂschluss der GesetÂze über den interÂnaÂtioÂnaÂlen Kauf bewegÂliÂcher Waren. Bei VerÂbrauÂchern gilt dieÂse RechtsÂwahl nur insoÂweit, als nicht der gewährÂte Schutz durch zwinÂgenÂde BestimÂmunÂgen des Rechts des StaaÂtes, in dem der VerÂbrauÂcher seiÂnen gewöhnÂliÂchen AufÂentÂhalt hat, entÂzoÂgen wird.
10) AlterÂnaÂtiÂve StreitÂbeiÂleÂgung
Der VerÂkäuÂfer ist zur TeilÂnahÂme an einem StreitÂbeiÂleÂgungsÂverÂfahÂren vor einer VerÂbrauÂcherÂschlichÂtungsÂstelÂle weder verÂpflichÂtet noch bereit.
